Sicherheitsbalken und Zusatzschlösser
Die meisten Einbrüche im Altbau sind keine Kunststücke. Sie passieren an alten Wohnungstüren, die sich mit einfachem Werkzeug aufhebeln lassen. Mit einem Sicherheitsbalken, einem Zusatzschloss und ordentlichen Beschlägen wird aus einer solchen Tür wieder ein Hindernis – ohne dass Sie die Tür tauschen müssen.
Warum die alte Tür bleiben darf
Alte Wohnungstüren sind meist massiv. Das Problem ist selten das Türblatt, sondern die Verriegelung: ein einzelnes Schloss, ein müder Stock, ein Schließblech, das im morschen Holz sitzt. Genau da setzt man an – und spart sich eine neue Tür, die im Altbaugang ohnehin fremd aussieht.
Der Weg ist auch der ehrlichere: Eine schöne alte Tür verschwindet nicht im Container, nur damit ein Katalogblatt dranhängt.
Was wir einbauen
- – Sicherheitsbalken: verriegelt das Türblatt über die ganze Breite gegen den Stock, statt nur am Schloss.
- – Zusatzschlösser: ein zweiter Punkt, an dem gearbeitet werden muss – meistens genügt das schon.
- – Einbruchhemmende Beschläge: Bänder, Schließbleche und Schutzrosetten, die dem Werkzeug standhalten.
- – Einbruchhemmende Verglasung dort, wo Glas die schwache Stelle ist.
- – Sicherheitsaufrüstung bestehender Fenster – siehe auch Fenster.
Sicherheit ist Handwerk, kein Produkt
Ein Sicherheitsbeschlag ist nur so gut wie das Holz, in dem er sitzt. Deshalb schauen wir zuerst die Tür an: Wie ist der Stock verankert? Trägt das Holz noch? Sitzt das Schließblech in der Wand oder nur in der Zarge? Erst danach wird entschieden, was montiert wird.
Das ist der Unterschied zwischen einem Beschlag, der abschreckt, und einem, der nur so aussieht.
Für Wohnungen und Wohnhausanlagen
Wir rüsten einzelne Wohnungstüren nach – und ganze Häuser, wenn eine Hausverwaltung das Thema für alle Parteien lösen will. Bei Serien geht das planbar und ohne, dass wochenlang Türen offen stehen.
Das passt dazu
Türen · Fenster · Altbausanierung
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